Provinz Montenegro

Sr. Lidija Kqira (Provinzoberin)
Vojvode Boža 34
81250 Cetinje
Crna Gora
Tel: 0038241234595 (Cetinje) 
Fax: 0038186234595
Mail: provincijalatcetinje(at)hotmail.com

 

Homepage: www.ficmne.org 

 

   srlidija    

1946 brachen Schwestern aus Slowenien auf die Bitte eines Arztes nach Montenegro auf. Dort wurden sie im Krankenhaus der Stadt Cetinje gebraucht. Die Ärzte und das Volk, in dem es nur wenige Katholiken gibt, lernten das Dasein der Schwestern und ihre Hilfe schätzen.
Während in der Heimatprovinz Slowenien das geregelte Ordensleben unmöglich war, durften die Schwestern hier ihr Ordenskleid tragen und in Gemeinschaft leben.
Bald kamen Mädchen und baten um Aufnahme. Die wachsende Zahl der Schwestern und die große Entfernung von Slowenien und Graz führte schließlich im Jahre 1965 zur Gründung der Provinz Montenegro.
Heute leben in der montenegrinischen Provinz über 130 Schwestern.
Zu den Aufgaben der Krankenpflege kam die Arbeit in der Pastoral (nicht nur im eigenen Land, sondern auch für Emigranten in Deutschland und in den USA) und die Betreuung alter Menschen.
In den vorwiegend von Moslems bewohnten Gebieten wirken die Schwestern aber vor allem durch ihr Dasein. Sie sind ein Zeichen der Hoffnung in einer politisch und wirtschaftlich unsicheren Zeit.
Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien hat auch die Schwestern sehr getroffen. Abgesehen von der persönlichen und materiellen Not wurden die Verbindungen unter den Schwestern und die Bildungsmöglichkeiten sehr eingeschränkt.
Mitten in diesem Elend tat sich eine neue Tür auf: Albanien. Die Menschen in diesem Land suchen nach so vielen Jahren kommunistischer und atheistischer Führung nach einem Sinn für ihr Leben. Die katholische Kirche erlebt hier ein Aufblühen. Täglich kommen Menschen in großer Zahl zum Gottesdienst. Viele Jugendliche entscheiden sich für das Ordensleben.
Zur Mithilfe in der Mission wurden 1992 auch unsere Schwestern - Albanerinnen aus Kosovo und Montenegro - gebeten. Von Skhodra aus kamen sie bald auch in die Hauptstadt Tirana und nach Hote i Ri. Heute wirken die Schwestern in Pfarren, in Volks- und Haushaltungsschulen, in Kindergärten und in der ordenseigenen Ausbildung.

Aufgabenbereiche heute:

  • Pfarrpastoral
  • Unterricht in Volks- und Haushaltungsschulen
  • Kindergarten
  • Dienst an kranken und alten Menschen in Krankenhäusern und Altersheimen
  • Ausländermission

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